Willkommen!
Ich bin Myriam Spielmann
Ich bin gelernte Kleinkinderzieherin mit mehreren Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Kitas, ausgebildete Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Emotionscoach.
2014 wurde ich zum ersten Mal Mutter. Ich war völlig verzaubert von diesem kleinen, grossen Wunder. Als ich die erste Nacht mit meinem Sohn verbrachte, er mich immer wieder aus seinem noch verschrumpelten Gesicht ansah und diese herzerwärmenden Geräusche von sich gab, sagte ich mir:
Ich werde IMMER liebevoll und geduldig mit ihm umgehen. Wie auch sonst?
15 Monate später wurde ich Mutter von Zwillingen. Wieder war ich überwältigt – diesmal im Doppelpack. Ich konnte es kaum fassen, dass da zwei Babys gleichzeitig in mir gewachsen waren und nun so vollkommen vor mir lagen.
Spätestens von da an war ich ganz für meine Familie da. Schon während der Schwangerschaft der Zwillinge habe ich aufgehört, in der Kita zu arbeiten – mit drei kleinen Kindern hatte ich meine eigene „Kita“ zu Hause.
Doch als der Alltag intensiver wurde, die Nächte kürzer, die Bedürfnisse grösser und die Konflikte häufiger, kam ich – ja, ich, die ausgebildete, erfahrene, geduldige Kleinkinderzieherin – immer mehr an meine Grenzen.
Meine Kinder begannen, ihren eigenen Willen deutlich zu zeigen. Es wurde laut, wild, manchmal körperlich. Und ich wurde es auch.
Ich erkannte mich selbst kaum wieder.
Warum schaffte ich es nicht, mit meinen eigenen Kindern immer geduldig zu bleiben?
Warum wurde ich laut? Wütend? Überfordert?
Warum fühlte sich das Muttersein plötzlich so anders an als meine romantische Vorstellung dieser ersten Nacht?
Zu diesem Zeitpunkt habe ich die gewaltfreie Kommunikation kennengelernt …
Und ich behaupte ganz mutig: Sie hat etwas Grundlegendes in mir verändert.
Zum ersten Mal verstand ich wirklich, was hinter Verhalten steckt – bei meinen Kindern und bei mir selbst.
Ich begann zu begreifen, dass wir alle versuchen, unsere Bedürfnisse zu erfüllen.
Dass Verhalten immer ein Ausdruck von etwas Tieferem ist.
Dass es nie „gegen mich“ geht – sondern immer „für etwas“.
Diese Haltung wurde zu meinem inneren Anker.
Meine Faszination für dieses Thema war so gross, dass ich die Ausbildung zur Trainerin für gewaltfreie Kommunikation machte und mich später zusätzlich als Emotionscoach weiterbildete.
Und dann kam ein weiterer prägender Abschnitt in unserem Familienleben dazu:
Zwei meiner Kinder erhielten die Diagnose Autismus.
Vieles konnte ich besser verstehen.
Reizüberflutung, intensive Emotionen, scheinbar unerklärliche Reaktionen, besondere Bedürfnisse, Erschöpfung auf allen Seiten.
Und mittendrin ich – zwischen Liebe, Verantwortung, Unsicherheit und dem tiefen Wunsch, meinen Kindern wirklich gerecht zu werden.
In dieser Zeit wurde mir bewusst, wie wertvoll das Fundament war, das ich durch die gewaltfreie Kommunikation bereits aufgebaut hatte.
Gerade im Zusammenleben mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen wurde diese innere Haltung für mich noch bedeutsamer.
Sie half mir, mit meinen Kindern zu wachsen, anstatt gegen sie zu kämpfen.
Und mich dabei nicht selbst zu verlieren.
Meine Erfüllung
Es erfüllt mich zutiefst, wenn eine Mama mir erzählt, dass sie ruhig geblieben ist, obwohl ihr Kind getobt hat.
Ich weiss, wie es ist, wenn du dich selbst nicht mehr wiedererkennst, weil du laut geworden bist, obwohl du dir am Morgen fest vorgenommen hattest, ruhig zu bleiben.
Ich weiss, wie es sich anfühlt, abends neben dem schlafenden Kind zu sitzen und sich zu wünschen, man könnte den Tag noch einmal von vorne beginnen.
Und ich weiss, wie gut es tut, wenn ihr wieder zusammen am Tisch lacht und dein Kind dir von sich aus von seinem Tag erzählt.
Ich bin gelernte Kleinkinderzieherin, Mama von drei Söhnen, von denen zwei autistisch sind, und ich habe mich zur Coachin ausbilden lassen. Mit all dem begleite ich dich, damit du in den schwierigen Momenten wieder weisst, was du tun kannst, und am Abend mit einem guten Gefühl auf euren Tag zurückschaust.
Du musst dafür nicht perfekt sein. Es reicht, wenn du mir erzählst, was gestern Abend beim Zubettgehen passiert ist. Dann schauen wir gemeinsam, was dein Kind in diesem Moment gebraucht hat, was in dir los war, welcher Satz dir dabei durch den Kopf ging, zum Beispiel «Jetzt muss es doch endlich einmal klappen», und wie ihr den nächsten Abend anders gestalten könnt.
Lass uns doch einmal gemeinsam sprechen.
Trage dich für eine kostenfreie, einstündige Session ein.
Dort höre ich dir zu, sehe mit dir gemeinsam hin und gebe dir erste Impulse für dich und deinen Alltag.
Ich freue mich auf dich.
Zur kostenfreien Session