Für Mamas autistischer Kinder
«Warum ist bei uns alles so anders?»Für Mamas, bei denen schon ein kratzender Pullover oder ein anderer Schulweg den ganzen Tag durcheinanderbringen kann
Kennst du das?
Vielleicht fragst du dich manchmal, wie dein Kind in der Schule zurechtkommen wird und ob es Freundinnen und Freunde findet, die es so nehmen, wie es ist.
Vielleicht beobachtest du andere Familien und fragst dich, warum dort so vieles einfach zu funktionieren scheint, während bei euch schon der Weg aus dem Haus, das Zähneputzen oder ein unerwarteter Programmwechsel den ganzen Tag ins Wanken bringt.
Vielleicht machst du dir Gedanken, was das alles für die Geschwister bedeutet und wo in diesem Alltag eigentlich noch Platz für dich bleibt.
Und vielleicht spürst du, dass dich das müde macht, manchmal auch wütend, traurig oder ratlos, und dass du abends, wenn alle schlafen, niemanden hast, dem du das erzählen kannst.
Hallo
Ich kenne diesen Alltag
Ich bin Mutter von drei Kindern. Zwei meiner Kinder haben die Diagnose Autismus.
Bevor wir diese Diagnose hatten, war da vor allem eine dauerhafte innere Anspannung in mir. Ich habe viel organisiert, vermittelt, erklärt und versucht, den Alltag irgendwie stabil zu halten. Gleichzeitig waren da immer wieder Zweifel. An meiner Wahrnehmung. An meiner Kompetenz. An mir als Mutter.
Ich spürte, dass manche Situationen für meine Kinder – besonders im schulischen und sozialen Kontext – enorm herausfordernd waren. Und damit auch für mich. Schule bedeutete nicht nur Lernen, sondern Stress. Alltägliche Abläufe waren oft begleitet von Missverständnissen, Überforderung oder Konflikten. Ich hatte häufig das Gefühl, ständig reagieren zu müssen, statt wirklich gestalten zu können.
Als meine Kinder die Diagnose Autismus erhielten, veränderte sich für mich etwas Entscheidendes. Neben offenen Fragen und Unsicherheiten war da vor allem Erleichterung. Endlich hatte das, was wir erlebt hatten, einen Namen. Endlich gab es eine Erklärung, die nicht auf „Erziehungsfehler“ oder „zu sensibel“ hinauslief.
Diese Klarheit hat meine innere Haltung verändert. Ich begann, Verhalten anders einzuordnen. Ich konnte besser unterscheiden zwischen „will nicht“ und „kann gerade nicht“. Ich verstand Zusammenhänge – und mit diesem Verständnis kam spürbar mehr Ruhe in mich.
Natürlich blieben Herausforderungen. Eine Diagnose löst nicht automatisch alles. Aber sie gab mir eine neue Basis. Ich begann, mich gezielt weiterzubilden, holte mir Unterstützung und vertiefte meine Arbeit mit gewaltfreier Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und emotionaler Selbstführung. Mir wurde klar: Ich kann meine Kinder nur so stabil begleiten, wie ich innerlich selbst aufgestellt bin.
Heute begleite ich Mütter von autistischen Kindern, die sich vielleicht genauso fühlen, wie ich mich damals gefühlt habe: erschöpft vom Funktionieren, voller Liebe und gleichzeitig voller Zweifel. Mütter, die ihr Kind bestmöglich unterstützen möchten – und dabei sich selbst nicht verlieren wollen.
Ich weiss, wie herausfordernd dieser Weg sein kann. Und ich weiss auch, wie viel sich verändert, wenn wir beginnen, uns selbst wieder ernst zu nehmen und innere Klarheit zu entwickeln.
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
So begleite ich dich
Ich begleite jede Mama individuell, ob ihr Kind autistisch ist oder nicht. Am Anfang geht es meistens um die Kinder und um die Situation in der Familie: um den Wutausbruch, weil die Socke kratzt, um den Morgen, an dem einfach nichts klappt, und um den Frust auf allen Seiten.
Mit der Zeit rücken dann deine eigenen Themen in den Vordergrund: Wie gehst du mit deiner eigenen Wut und deinem Frust um? Welche Glaubenssätze treiben dich an, zum Beispiel, dass du alles im Griff haben musst? Und was brauchst du selbst, damit du am Abend nicht nur noch funktionierst?
Dabei bekommst du auch konkrete Ideen für den Alltag, die zu eurer Familie passen.
Für dich, wenn …
- dein Kind autistisch ist oder ihr gerade mitten in der Abklärung steckt und du dich im Alltag oft allein damit fühlst.
- du bei Kleinigkeiten laut wirst und dich danach schlecht fühlst, weil du eigentlich ganz anders sein möchtest.
- du alles für dein Kind gibst und kaum noch weisst, wann du das letzte Mal etwas nur für dich gemacht hast.
- du dir wünschst, mit jemandem zu sprechen, der diesen Alltag kennt.
Lass uns sprechen
Lass uns in einem kostenlosen Gespräch schauen, wo du gerade stehst und was dir jetzt helfen würde.
Ich möchte zur kostenfreien SessionÜbrigens: Ich begleite auch Mamas, deren Kinder nicht autistisch sind. Zur Startseite